Biotechnologie & Medizintechnik

Der Trend hin zu kleineren, leichteren, intelligenten und personalisierten
Produkten profitiert durch den technologischen Fortschritt. Auf diese Weise können Mobilität, Digitalisierung und der demographische Wandeln miteinander vereint werden. 

Biotechnologie & Medizintechnik

Der Trend in der Biotechnologie & Medizintechnik hin zu kleineren, leichteren, intelligenten und personalisierten Produkten profitiert durch den technologischen Fortschritt in der Softwareentwicklung. Dazu gehört z. B. die Anwendung künstlicher Intelligenz, die Gerätekommunikation und neue Fertigungstechnologien.

Damit dieses Potenzial ausgeschöpft werden kann und den Patientinnen und Patienten zugutekommt, analysieren wir die steigenden Bedarfe des Gesundheitssystems in einer alternden Gesellschaft stets neu, passen neue Technogien an die strengen Regularien und Gesetze für medizintechnische Produkte an und definieren kostengünstige Produktionsprozesse und Prozessketten, die den hohen Anforderungen an die Komplexität und Heterogenität der Produkte gewachsen sind.


Die Produktion der Zukunft wird daher auch in der Medizintechnik-Branche neue Technologien, Software und Fertigungsverfahren erfordern, die vernetzt und flexibel sind und eine datengestützte Prozessoptimierung erlauben.

Teaser zu erfolgreich betreuten Projekten:

Petrochemiefreier Klebstoff auf Getreidebasis

Ausgangssituation und angestrebter Mehrwert: Klebstoffe und Klebverbindungen sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Genauso vielfältig wie der Einsatzort und die Klebstoffart sind die Inhaltsstoffe, aus denen der jeweilige Klebstoff aufgebaut ist. Seit einigen Jahren gilt der Begriff der Nachhaltigkeit als Ideal für eine zukunftsfähige, anhaltende Entwicklung auch in dieser Branche. Daher stehen kritische Inhaltsstoffe mit negativer Auswirkung auf die Gesundheit unter Beobachtung und sollen im Rahmen des Projekts ersetzt werden. Reizende und allergieauslösende Gefahren könnten somit gänzlich verhindert werden, ohne Auswirkung auf den eigentlichen Verlegeprozess und somit die Akzeptanz des Anwenders. 

Markt und Lösungsansatz: Die Entwicklung adressiert insbesondere das Handwerk in der Rolle als Anwender sowie die späteren Nutzer von Teppichen. Diese erhalten somit erstmals ein besonders nachhaltiges und emissionsfreies Produkt. Möglich wurde dies durch die Entwicklung, Einsatz und Kombination eines langkettigen Polysaccharids auf Basis einer biologischen Quelle. Durch entsprechende Wechselwirkungen zwischen neuartiger Molekülstrukturen und ökologischer und dabei absolut unbedenklicher Additive, konnten bisherige Konservierungs- oder Verdickungsmittel vollständig substituiert und darüber hinaus dennoch hohe Langzeitstabilitäten erreicht werden.

Tragrollenlager aus Bio-Kunststoff

Ausgangssituation und angestrebter Mehrwert: In der Intralogistik haben Rollensysteme eine hohe Bedeutung für den reibungslosen Produkttransport. Verschleiß ist bei den unter Dauerbeanspruchung rotierenden Bauteilen daher wirtschaftlich bedeutsam und bedarf entsprechender Materialforschung. In diesem Sinne hat sich ein marktführender Hersteller dem Ziel verschrieben, die bisher eingesetzten konventionellen Kunststoffe erstmals gegen Bio-Kunststoffe zu ersetzen. Funktional sind diese mindestens gleichwertig und bieten darüber hinaus noch den Vorteil einer nachhaltigen Herstellung. 

Markt und Lösungsansatz: Für Logistikunternehmen und Versandhändler bedeutet dies vor allem eine nachhaltige und ressourcenfußabdruck-reduzierende Produktionsinfrastruktur. Um dies zu unterstützen, wurde ein innovatives Tragrollenlager entwickelt, das die geforderte Verschleißfestigkeit in einer Kombination aus materialseitiger und geometrischer Anpassung realisiert. Die Teilergebnisse wurden in der Folge für weitere Anwendungen qualifiziert und konnten neue Produkte mit jeweils revolutionierenden Eigenschaften hervorbringen. 

Automatisierte Energiezellenproduktion

Ausgangssituation und angestrebter Mehrwert: Seit Jahren ist die verarbeitende Industrie, insbesondere im Bereich der Kohlenstoff- und Glasfaserverarbeitung, auf der Suche nach innovativen Anlagen, die in der Lage sind, einzelne Produktionsschritte, insbesondere hinsichtlich Flexibilität, Toleranz, Geschwindigkeit, Sicherheit und Automatisierung, zu optimieren. Daraus ist das Ziel entstanden, eine neuartige Anlage für den Bereich der Batterieproduktion zu entwickeln, die mehrere Aufgaben in einem integrierten Prozess behandelt. Den anwendenden Industrieunternehmen wird so eine innovative Lösung angeboten, um die internen Produktionsschritte zu kombinieren und zu optimieren und damit die Nachfrage nach speziellen Anwendungen und Anforderungen in ihren jeweiligen Branchen besser abzudecken.

Markt und Lösungsansatz: Die fokussierten Branchen der Neuentwicklung sind die Energiezellen- und Batterieproduktion sowie die Elektromobilindustrie – beides Zukunftsmärkte. Das Projektziel wurde durch die Bearbeitungsschritte Abwickeln, Kaschieren, Schneiden und Aufwickeln auf einer Anlage, optional auch das Kontaktieren, innerhalb eines Produktionszyklus, erreicht. Es wurde eine entsprechende Anlage entwickelt, mit der die Arbeitsschritte unter Berücksichtigung besonders enger Toleranzen ausgeführt werden können.

Formgebung von Fluorkunststoffschläuchen

Formgebung von Fluorkunststoff-schläuchen

Ausgangssituation und angestrebter Mehrwert: Mit PTFE-Schläuchen ausgestattete Medizingeräte und Hilfsmittel, lassen sich rückstandslos reinigen, sodass einer Wiederverwendung nichts im Wege steht. Die Herstellung des Bauteils selbst ist hingegen höchst anspruchsvoll, bedingt durch die besonderen Eigenschaften des Materials. Aus diesem Anforderungsprofil heraus ist schließlich ein innovativer Fertigungsprozess entstanden, der zum einen die prozesssichere Verarbeitung der Rohlinge mit reduziertem Ausschuss ermöglicht und zum anderen die Ausbringungsmenge auf industrielle Nachfragemengen erhöht. Dies trägt damit direkt zur Versorgungssicherheit medizintechnischer Geräte bei.

Markt und Lösungsansatz: Für die Gerätehersteller bietet das innovative Unternehmen nun ein Verfahren an, mit dem auch Sondergeometrien umgesetzt werden können. Die Lösung beruht auf einem speziellen Temperaturmanagement in der Formgebung, um die Werkstücke rückstandslos in großen Stückzahlen zu bearbeiten.

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