GIBT ES FÜR INNOVATION EIN REZEPT?

Der Dialog zu Innovation findet überall und permanent statt. Aber nur wenige unternehmerisch denkende Menschen setzen auch um. Die zweite Corona-Welle hat speziell kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Deutschland dazu gezwungen, ihre Geschäftsmodelle zu hinterfragen. Fakt ist, mit unseren langjährigen innovativ agierenden, mittelständischen Partnern sind wir fernab von Kurzarbeit und Krisengedanken durch das Jahr geschritten. Was also macht einen innovativen Spirit aus? Gibt es dafür sogar ein Rezept? Wir wagen uns an die Zutatenbasis:

1. Potentialanalyse

Bevor Unternehmen in einen Innovationsprozess eintauchen gilt es zu fragen, was dem Markt heute oder in der Zukunft fehlt. Auf diese Relevanz muss die Innovation eingehen. Optimalerweise schafft man für sein Innovationsprojekt ein Team, dessen Mitglieder aus verschiedenen Fachbereichen stammen und sogar einen ganz frischen Blick auf das Unternehmen haben, wie bspw. externe Ingenieure. Das Management sollte zwingend die Schlüsselfunktion innehaben und sich über die Relevanz und Tragweite bewusst sein. Alle Teilnehmer verfügen optimalerweise über ein ganzheitliches Verständnis des Problemfeldes. Ergebnisse werden dann im Team gesammelt, kombiniert und gemeinsam priorisiert. Kombiniert mit dem bereits erhaltenen Kundenfeedback zu bestehenden Produkten, schaffen Unternehmen einen hervorragende Basis, von dem aus sie die richtige Lösung für den Marktbedarf erarbeiten können.

2. Förderung

Die Ernsthaftigkeit, mit der das Top-Management Innovationen verfolgt, zeigt sich beispielsweise an hohen finanziellen Investitionen für Innovationen in Höhe von fast 10 Prozent des Umsatzes. Gut beraten ist derjenige, der Zuschüsse vom Staat nutzt. Durchstarten werden die Macher, die diese Möglichkeit auch noch bestmöglich kombinieren. Die Bezuschussung muss vor dem Projektstart vollends geklärt sein.

3. Prototyp

Mit einem Prototyp nimmt die Innovation Form an. Dadurch können Unternehmen im laufenden Prozess zügig das Produkt adaptieren und ggf. Kursanpassungen direkt umsetzen. Das spart eine Menge Ressourcen. Ob der Dummy eine innovative Lösung für das erörterte Problem darstellt, geben erste Kundenfeedbacks schnell wider. Anschließend wird der endgültige Prototyp für die Implementierung vorbereitet.

4. Innovationsumsetzung

Die Innovationsumsetzung beginnt stets mit einem sehr guten Plan. Kapazitäten, der Einsatz von Kompetenzen und Aktivitäten werden im Rahmen einer Projektplanung durchdacht – am besten so dynamisch, dass die Planung auch Wandel standhält. Hier gilt: exzellente Vorarbeit erspart Flops im Nachgang und bringt die Innovation so zügig auf den Markt, dass Krisen einem Unternehmen so schnell nichts antun.